September 2021

 

Vor vielen Jahren sahen wir im Fluss Mono Flusspferde. Schon des öfteren besuchten wir diesen Platz, jedoch ohne Erfolg. Loic bietet Kanutouren zwischen dem Nangbeto Stausee und Aneho an. Er hat dabei noch nie Flusspferde gesehen. Bei unserem Ausflug nach Sedome erfuhren wir, dass es in Afito ein Mare des Hippopotames also ein Fusspferdpfuhl gibt. Beste Reisezeit sollte die Regenreiche Zeit sein. Im August machten wir uns mit Katja auf den Weg. Wir fuhren von Adamavo auf einer guten Teerstrasse via Tsevie, Ahepe nach Tabligbo. Ab da ging es auf einer Piste weiter Richtung Sedomé, Esse Ana nach Afito.

 

Nun suchten wir jemand, der uns zu den Flusspferden führt. Man beteuerte uns, dass es nebst Flusspferden auch Schlangen und Krokodile gibt. Um sie zu sehen muss man jedoch spätestens um 6 Uhr früh, oder am späten Nachmittag auf dem See sein. Trotzdem machten wir uns auf den Weg. Wir mieteten zwei Pirogen und überquerten den See. Nun ging es zu Fuss weiter. Mit Ausnahme von Fussabdrücken und Flusspferd Dung fanden wir nichts.

 

Drei Wochen später machten wir uns wieder auf den Weg. Wir rechneten mit einer Anfahrtsdauer von 2 Stunden. Also fuhren wir um 4 Uhr los. Weil die Piste wegen der Regenzeit nun viel schlechter war kamen wir mit etwas Verspätung an. Die Leute erzählten uns, dass sie die Flusspferde gesehen haben, wie sie mit den Jungtieren im See spielten. Um es kurz zu machen, auch diesmal sahen wir keine Flusspferde.

 

Doch das mit den Jungtieren gab mir zu denken. Tiere haben Junge, wenn das Futterangebot gross ist. Dies ist in der Regenzeit gewährleistet.  Flusspferde kommen zur Nahrungsaufnahme aus dem Wasser.  Dabei kann man sie am besten Beobachten. Weil es aber in der Regenzeit Nahrung im Überfluss gibt sind sie auch eher satt und ziehen sich zurück und halten sich den rest des Tages im dichten Schilf auf. Folge dessen ist dieser  Tipp mit der Regenzeit vermutlich falsch. Wir werden es in etwa einem Monat wieder versuchen. Weil es im Dorf keinerlei Infrastrukturen gibt, stiess mein Vorschlag   zu Übernachten in Afito bei Manjo auf taube Ohren.

 

 

 

 

 

 

 

August 2021

Nach meiner 1. Sahara Durchquerung musste ich insgesamt 40 Tage in Niamey auf einen neuen Motor für meinen VW Bus warten. Oft dachte ich dabei an Aufgabe. Temperaturen von über 40° waren an der Tagesordnung. Auf dem Markt gab es zwar das nötigste zum kaufen, doch der Markt war zu Fuss 45 Minuten von der Garage entfernt. Mit dem Dixionair ging ich zum Markt. Dies wurde mir aber auf die Dauer zu blöde. So zwang ich mich französisch zu lernen.

Andere Globetrotter erzählten mir von einem Land Namens Togo, wo man auf dem Markt alles findet was das Herz begehrt. Auch die Leute seien extrem freundlich. Dies nahm ich so zur Kenntnis.

Meine Reise führte mich aber zuerst weiter nach Benin und Nigeria. Bei meinem 2. Besuch in Benin wurde ich nicht eben freundlich empfangen. So reiste ich Anfang August 1978 das 1. Mal in Togo ein. Durch die schlechten Erfahrungen in Benin wollte ich aber nicht gleich am ersten Abend bis in die Hauptstadt Lomé fahren. An einem Ort rund 25 km vor Lomé stellte ich mein Auto direkt am Strand ab. Es war Stockdunkel. Was ich nicht wusste, ich stand mitten in einem Fischerdorf. Es war Agbotrafo. Anderntags kamen sehr viele Leute und bestaunten den Fremden. Ich wurde überaus freundlich empfangen. Auf die Frage, wie lange ich bleiben möchte antwortete ich, nur ein paar Tage. Im Sinn hatte ich jedoch schon anderntags weiter zu Reisen. Überall wo ich hinging, waren immer insbesondere Kinder dabei. Langsam fühlte ich mich in diesen Dorf sehr geborgen. Bei einem Langzeiturlaub tritt immer wieder eine gewisse Sättigung ein. Um das erlebte zu verarbeiten kehrt man heim oder an einen Ort wo man sich zuhause fühlt. Bei mir war das ab jetzt der Togo.

Den Ort wo ich damals das Auto abstellte gibt es nicht mehr. Er wurde vom Ozean verschluckt. Was es aber immer noch gibt, ist das Sklavenmuseum. Nur damals sprach man nicht darüber. Man schämte sich. Es wären aber andere, die sich schämen sollten.

Was für viele Afrikaner das Ende vom Aufenthalt in Togo war, war für mich nur 400m südlich ein Beginn.

 

Die Bilder in diesem Bericht sind alle ab Dia gescannt.

Juli 2021


 

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskommission, der Afrikanischen Entwicklungsbank und der Afrikanischen Union will man in ganz Afrika ein Flächendeckendes und zusammenhängendes Strassennetz aufbauen. Das Ziel wäre eine bessere wirtschaftliche Versorgung und Eindämmung der Armut in Afrika. Der Name Highway leitet zur Annahme, dass es Autobahnen geben soll. Dies ist nicht richtig. Als Highway werden in Afrika befestigte Strassen bezeichnet mit mindestens 2 Fahrspuren. Mit Ausnahme von Eritrea, Somalia, Äquatorial Guinea, Malawi, Leotho und Eswatini (Swasiland) sind alle Staaten daran beteiligt. Letztere drei verfügen bereits über ein gut Asphaltiertes Strassennetz. Bei den Restlichen führen die Highways nahe an der Grenze vorbei. Das ganze Netz soll 56683 km lang werden. Etwas mehr als die Hälfte der Strassen sind bereits vorhanden.

Von den Grossregionen Nordafrika, Westafrika, Zentralafrika, Ostafrika und Südliches Afrika sind nur die letzten zwei mit ganzjährig befahrbaren Strassen ausgestattet. Die TAH 1, die Kairo mit Dakar verbindet, ist bis auf 4 km im Niemandsland zwischen Westsahara und Mauretanien geteert. Fehlende Teilstücke durch Zentralafrika gefährden das Gesamtprojekt. Im Kongo stellt das Klima und der Regenwald das Projekt in Frage. Teerstrassen werden da oft nicht sehr alt.

Auch Kriege und Konflikte führen zu Rückschritten. Sierra Leone, Liberia, demokratische Republik Kongo und Angola müssen das im Krieg zerstörte Strassennetz wieder aufbauen. In den letzten Jahren gab es auch Sicherheitsprobleme auf den Strecken TAH 2, 3 und 4 (Siehe Karte auf Seite 2). Betroffen davon sind die Länder Algerien, Libyen, Ägypten und das nördliche Tschad.

Für Touristen ändert sich aber nicht sehr viel. Man kann zwar die Sahara auf der Mauretanien Route bis Senegal auf einer Teerstrasse durchqueren, ist aber dann bei der weiterreise nach Mali (TAH 5) wegen den Unruhen sehr eingeschränkt. Niger stellt bis auf weiteres gar keine Einreisevisas mehr aus. Auf der TAH 7 ist an der Grenze von Benin zu Nigeria in Idiroko Schluss. Nigeria kann man nicht mehr bereisen, somit ist eine Weiterreise nach Ost oder Südafrika auf dem Landweg nicht mehr möglich.

Auf die ganzen Umweltaspekte hat man keine Rücksicht genommen. Die Verlierer sind die Flora und Fauna. Auch die Wilderei und der damit verbundene Handel mit Buschmeet wird dank besserer Infrastruktur gefördert. Das am meisten gewilderte Tier ist das Pangolin (Schuppentier).

 

Togo ist betroffen vom der TAH 7 Dakar - Lagos. Seit längerer Zeit wird die Internationale Strasse Nr. 2 von der Grenze Ghanas bis zur Grenze Benins auf eine 4 spurige Strasse ausgebaut. Nicht zu dem Projekt gehört die geplante Süd - Nord Verbindung durch ganz Togo bis zur Grenze von Burkina Faso. Sie soll einst die TAH 7 mit der TAH 5 verbinden. Auch die Strassennamen TAH wird von den meisten Staaten nicht übernommen.

Beim schreiben dieses Togoreportes kamen des öfteren Gedanken auf, wie schön es wäre, wieder zu Reisen. Es sind insbesondere zwei Routen welche solche Gedanken befeuern. Zum einen eine komplette Umrundung des Kontinentes, zum andern von Togo nach Südafrika, dann weiter bis Kenya und zurück durch den Kongo nach hause. Leider bleibt es aber ein Traum.

Juni 2021

Ende Mai machten wir einen Ausflug nach Sedome bei Arilogbo. Wir erfuhren, dass dort ein Vater für seine 13 Jährige Tochter einen guten Platz suchte. Im Dorf hätte sie keine Zukunft. Die Mutter des Kindes lebt getrennt vom Vater in Benin und die grosse Schwester ist bei einer Familie in Agoue. Unterwegs machten wir mehrere Fotostopps. Bei einem der Stopps wurde uns ein Vervet tantal (grüner Affe) angeboten. Wir lehnten ab, denn oft sind es Jungtiere, deren Mütter als Buschmeet endeten. Wenn man dann solche Jungtiere aus erbarmen kauft, kurbelt man gleichzeitig die Nachfrage an. Auch in Sedome trafen wir auf einen Vervet tantal. Er gehörte dem Vater von Sandra. Es war aber Sandra die sich liebevoll um Finn kümmerte. Während Manjo mit den Angehörigen von Sandra sprach fing ich an zu spielen mit Finn. Wir verstanden uns auf Anhieb. Gleich und Gleich gesellt sich gern. So kam es dann, dass uns die Stiefmutter von Sandra drei Tage später Finn brachte, dies in der Hoffnung, dass es ihm bei uns besser geht als im Dorf. Nach Aussage von Sandra hat der Vater das Affenbaby im Wald gefunden und mit Schoppen aufgezogen. Vermutlich entete die Affenmutter als Buschmeet. Obwohl Vervets auf der Roten Liste der bedrohten Tiere sind werden sie oft gejagt. 

Mai 2021

1989 kauften Manjo und ich in Adamavo 750m² Land. Hier wollten wir unseren Alterswohnsitz errichten. Seither sind 32 Jahre vergangen. Seit August 2014 wohnten wir in unserem Alterwohnsitz. Das Projekt “Alterswohnsitz ist nun abgeschlossen. Deshalb leben wir nun seit Mai 2021 im eigenen “Altersheim”. Noch nie ist mir ein Umzug so leicht gefallen. Wir mussten keine Schachteln packen und auch kein Transportunternehmer anstellen. Der Umzug war rein Virtuell. Nur die Bezeichnung änderte sich. Wenn wir einst das Altersheim aufstocken, werden die Handwerker unseren Garten, wenn überhaupt, nur noch durchqueren. Möglichst alle Arbeiten werden dann von Norden her ausgeführt. Ob wir den Container auch nach Norden versetzen werden, wissen wir noch nicht.

 

Um den Lebensabend so einfach wie möglich zu gestalten, beschäftigen wir nun einen Gärtner zu 100%. Einen Chauffeur haben wir auf Abruf. Neu wohnt nun auch ein 13 Jähriges Mädchen bei uns. Bis anhin wohnte Sandra zusammen mit ihrem Vater und der Stiefmutter in einem kleinen Dorf an der Grenze zu Benin. Dazu mehr im nächsten Monat.

April 2021

Noch vor 40 Jahren hat man Carro Casser nur in Togo gesehen. Nun findet man sie auch in Ghana und Benin. Damals wurden nur vereinzelte defekte Plättli mit relativ grossem Abstand verlegt. Obwohl es eigentlich ein Abfallprodukt ist, sind sie nicht Gratis. 1 m² normale Plättli bekommt man ab 4000 CFA, ein Zementsack voll mit defekten Plättli erhält man für 3500 CFA. Unsere Gartenwege sind alle mit Carro Casser gefliest. Insbesondere bei Regenwetter muss man extrem aufpassen, dass man nicht ausrutscht. Das verlegen dieser Carros ist sehr aufwendig.

Mittlerweile werden auch Wände mit schönen Bildern dekoriert. An der Flughafenmauer in Dekon hat es sehr viele von diesen Kunstwerken. Die Bilder von diesem Bericht sind aber fast alle beim Colombe de la Paix aufgenommen. Sie wurden von renomierten Künstlern geschaffen. Einer davon war Kofi Senaya, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Jimi Hope. Er war Kunstmaler, Bildhauer und Rockmusiker. Im August 2019 verstarb er mit 63 Jahren. Ein Bild zeigt sein damaliges Haus in Avepozo.

 

 

März 2021

Normalerweise wollten wir unsere Pajlotte erst später bauen. Das übrige Kies von der letzten Baustelle haben wir schon zwei Mal umplatziert. Es störte aber auch am neuen Ort. Deshalb beschlossen wir, mit dem Bau der Pajlotte zu beginnen. Als erstes suchten wir einen neuen Maurer, denn mit der Arbeit des letzten Maurers waren wir alles andere als zufrieden. Auch den Maler werden wir ersetzen. Nach jeder abgeschlossenen Bauarbeit haben wir auch das Reglement der Bauarbeiter angepasst. Neu im Reglement ist “1 cm Differenz ergibt 10% reduktion” auf den ausgehandelten Preis. Dies als Reaktion auf die mehr als schlechten arbeiten der Maurer.

Wieso braucht es überhaupt ein Reglement. Als wir 2014 mit dem Umbau unseres Hauses begannen, haben die Maurer oft erst zwischen 9 und 10 Uhr angefangen, sie hatten auch oft Streit untereinander. Aus diesen Gründen beschlossen wir ein Reglement zu erstellen. Darin wird verlangt, dass man vor 8 Uhr die Arbeit beginnen soll. Auch der Respekt unter den verschiedenen Arbeitern ist ein Thema. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Abfall. Die jeweiligen Patrons sind verantwortlich, dass niemand Abfall auf den Boden wirft. Dies wird sogar mit einer Busse von 5000 CFA belegt. Die Busse muss aber maximal 2 Mal bezahlt werden. Beim 3. Mal verlässt der Verursacher das Grundstück. Bis jetzt mussten wir diese Strafe erst einmal verhängen. Dies beim Lehrling der Maurer. Anstelle der Busse musste der Maurerlehrling zusätzliche Spitzarbeiten für den Elektriker ausführen. Der Elektriker bin ich. Ein weiterer Punkt ist die Bezahlung. Wenn die Patrons eine Anzahlung wollen, müssen sie das 2 Tage vorher melden. Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir viel Geld zuhause haben. Insgesammt gibt es 12 Paragaphen.

 

 

Februar 2021

Seit längerer Zeit diskutiert man in der Schweiz über ein Produkt aus Indonesien, dem Palmöl. Ursprünglich war diese Palme nur in Westafrika beheimatet. Erstmals wurde 1443 von Seefahrern in Europa davon erzählt. Das Palmöl wird seit jeher in der afrikanischen Küche eingesetzt. Vermutlich gelangten die ersten Ölpalmen mit den Skavenschiffen ins tropische Amerika. Weitere Palmen wurden in den verschiedensten botanischen Gärten als Zierpflanzen gehalten. 1848 exportierte der botanische Garten von Amsterdam zwei Ölpalmen nach Bogor Indonesien. Auch da wurden diese Palmen nur als Zierpflanzen gehalten.

Seit 1908 wird das Palmöl in Westafrika industriell angebaut. Da die Ölpalme sehr viel Wasser braucht, wurde in Kamerun und Nigeria ein grosser Teil des Regenwaldes gerodet. Seit 1911 wird auch in Indonesien der Regenwald ein Opfer der Ölpalme. Die roten Waldmenschen werden vertrieben. Bei uns sind die roten Waldmenschen besser bekannt unter dem Namen Orang Utang.

Eine Tonne produziertes Palmöl auf einer entwaldeten ehemaligen Torfwaldfläche erzeugen zwischen 10 und 30 Tonnen CO2.

1997 und 1998 wurde eine Nulltoleranz für Brandrodung beschlossen. Indonesien hält sich aber nicht an diese Regeln.

 

Es gibt in Indonesien noch ein weiteres Problem mit Palmöl. Indonesien behandelt seine Palmölplantagen mit Paraquat, einem in der Schweiz hergestellten Pestizid. In der Schweiz ist das Pflanzenschutzmittel seit 1989 verboten. Die EU folgte 2007 mit einem Verbot. Dies hindert die Syngenta, früher Maag nicht, dieses Gift in 100 veschiedene Länder zu exportieren.

Januar 2021

Mitte Januar machten wir mit unserem neu importierten Landcruiser die erste grössere Ausfahrt. Unser Ziel war Aneho, aber nicht auf direktem Weg. Es gibt 2 verschiedene Routen. Ab Haho gibt es eine relativ gute Piste nach Hahotoe. Anschiessend geht es wieder südwärts auf einer Teerstrasse bis Aneho. Weil Manjo aber unbedingt den Markt von Tsevie besuchen wollte, entschieden wir uns für den längeren Weg über Tsevie nach Hahotoe. Wir wollten etwa gegen Mittag im Hotel la Cote du Soleil Mittagsrast machen. Weil wir auch unser Dienstmädchen mitnahmen, mussten wir aber spätestens 16 Uhr wieder zu Hause sein, um den Garten zu giessen und die Hunde zu füttern.

Bis Klologo ging auch alles sehr gut. Wegen einem komischen Geräusch am Auto hielt ich an. Hinten links hatten wir einen platten. Wir fingen an das Rad abzuschrauben. Ein Motorradfahrer bot uns gegen einen kleinen Obulus an, uns zu helfen. Wir nahmen die Hilfe dankend an. Wie man den Reserveradschutz abnimmt, habe ich schon kurz nach ankunft des Autos angeschaut. Was ich aber übersehen hatte, der Schutz war abgeschlossen und wir hatten keinen Schlüssel. Mit etwas Gewalt konnte ich den Schutz trotzdem öffnen. Nach dem erfolgreichen wechseln fuhren wir wieder weiter. Etwa 5 km später liessen wir den defekten Reifen bei einem Fulkaniseur reparieren. Eine Stunde später als geplant erreichten wir Aneho. Nach dem Mittagessen machten wir uns gleich wieder auf den Weg. Kurz vor 16 Uhr waren wir wieder zuhause. Der Zeitplan konnten wir, dank einem kürzeren Aufenthalt in Aneho trotzdem einhalten.

 

Den Reserveradschutz reparierte ich in der darauffolgenden Woche wieder.

Bilder zum Ausflug in die Feuchtgebiete am Togosee

Dezember 2020

Wir wollten letzten Sommer Urlaub in der Schweiz machen. Um auch mobil zu sein hielten wir in Autoscout.ch ausschau nach einem geeigneten Fahrzeug. Viele Anfragen blieben unbeantwortet. Das liegt daran, weil wir in Afrika wohnen. Einzig ausländische Autohändler antworteten. Nach langem hin und her kauften wir einen Toyota Landcruiser. In Absprache mit Katja, die noch in Australien weilte, lösten wir das Auto auf ihren Namen ein. Geplant war, dass wir das Fahrzeug nach den Ferien mit nach Togo nehmen. Doch es kam alles anderst. Wegen Corona in Europa blieben wir zuhause. Nun fing ich an, nach Internationalen Speditionen ausschau zu halten. Auch da blieben die Antworten aus. Zum Glück gibt es auch Ausländer in der Schweiz. Ein Libanese lieferte uns das Auto problemlos. Der angekündigte Termin verschob sich mindestens 3 Mal. Am 3. Dezember kam das Roro (roll on-roll of) Schiff Black Star mit unserem Auto an Bord in Lome an. Nach dem ausladen kam die schwierigste Mission. Unser Transiteur stellte aber das Auto in einem Park auch mit Neuwagen ab. Dort ist die Überwachung der Fahrzeuge besser. Zur Sicherheit klebte er noch alle sehr begehrten Teile ab. Der Zoll richtet sich nicht nur nach der grösse des Fahrzeuges sondern auch nach der Beliebtheit. Ein Nissan Patrol in der selben Klasse kostet etwa die Hälfte. Nach dem Zoll wird per Interpol geschaut, ob man das Fahrzeug per Zufall am Straßenrand gefunden hat. Anschließend folgt die Motorfahrzeugkontrolle. Nach Abschluss der Versicherung konnten wir das Auto Einlösen. Am 24.12.2020 war alles „bereits“ erledigt. Noch am selben Tag verkauften wir eher Schlecht als Recht unseren Nissan. Dies ist unser Weihnachtsgeschenk.

November 2020

September 2020

August 2020

Im Forret Asseve zählten wir bisher auf die Hilfe von Bernard. Er wohnt in Agbata, war somit dauernd vor Ort. Dies erweist sich nun als Boomerang. Zum ersten mal engagierten wir ihn Mitte Juni auf dem Weg Nr.4. Seither war er dauernd dabei. Jedes mal erhielt er seinen Tageslohn. Des weiteren war er dabei bei den Wegen 6,7 und 11. In der ersten Woche vom August wollten Loic, Paul und ich zu dritt den Weg Nr. 4 nochmals nachbessern. Leider stellten wir fest, dass der Weg viel breiter geworden ist. Zudem stellten wir fest, dass es weitere Wege gab. Wir folgten den neuen Wegen. Noch wissen wir nicht, weshalb die neuen Wege angelegt wurden. Sie enden aber immer bei grossen Bäumen. Wahrscheinlich will man illegal Bäume fällen. Auch eine Palettenfalle haben wir entdeckt. Sie war auf dem Weg zum „Schlafraum“ der Vervet Affen. Einmal gefangen haben die Tiere keine Chance mehr zum entkommen.

Wir vermuten, dass Bernard seine Kenntnis der Wege auch Baumfällern und Wilderern zur Vefügung stellt. Wegen der Corona Pandemie wird der Wald auch nicht mehr so oft durch Wildhüter kontrolliert. Einer der Baumriesen ist ein Fromager oder Käsebaum. 

Aus dem Holz dieses Baumes wurden ursprünglich angeblich Kisten zum Transport von Käse hergestellt. Daher der Name. Weil er aber auch Kapokfasern produziert wird er auch Kapokbaum genannt. Kapok  Fasern sind extrem leicht und wasserresistent. Sie werden zum füllen von Matrazen, Kissen, Decken und Schwimmwesten verwendet. Da sie auch sehr leicht entzündbar sind werden sie auch als Zunder gebraucht. Der Baum stammt ursprünglich aus dem tropischen Amerika und wurde von Menschen nach Afrika und Asien ausgeführt. In Westindien wird der Baum in Zusammenhang mit der Sklaverei gebracht. Einige Sklaven erhängten sich an diesem Baum um dem Elend der Sklaverei zu entgehen. Sie glaubten dass dadurch ihre Seelen über das Meer getragen werden und sie somit ihre Ahnen wieder treffen können. Die Legende besagt ausserdem, dass es sich um Bäume mit Zombis oder Sorgenbäume handelt, die den Geist der Toten willkommen heissen.

Juli 2020

Der Hundezwinger, die Voliere sowie der Futterlagerraum sind fast fertig gebaut. Momentan ist noch der Fliesenleger an der Arbeit. Die Türe zum Zwinger wurde noch im Juli geliefert aber noch nicht montiert. Im laufe des Augustes wird der Maler anfangen. Danach wissen wir noch nicht wie es weiter gehen soll. Unserem Schreiner Somagbo Amevi wurde der Platz, wo seine Werkstatt stand, gekündigt. Ab dem 1.8.20 hat er keine Werkstatt mehr. Ob er allenfalls die Gitterrahmen für den Zwinger und die Voliere bei uns im Garten macht, wissen wir noch nicht. Er hat momentan mit Sicherheit andere Sorgen. Da aber die Kanalisation zum entsorgen des Hundekots unter dem bestehenden Zwinger durchgeht, wird nun auch der Sanitär ausgebremst. Auch der Baubeginn der neuen Paillotte verzögert sich auf frühestens anfang Oktober. Solange aber die Paillotte nicht steht, können wir die Hühner nicht umsiedeln. Sie kommen dort hin, wo momentan das Kies der Paillotte liegt. Als Gehege bekommen sie den alten Hundezwinger. Es ist wie ein Rattenschwanz.

Ein Mangobaum musste dem neuen Gartenweg weichen. Auch ein Nussbaum musste wegen dem bevorstehenden Bau der Paillotte gefällt werden. Der zweite Mangobaum wird vermutlich im Oktober gefällt. In Zukunft pflanzen wir nur noch Zwergobstbäume. Die drei übrigen grossen Bäume lassen wir wegen der Vogelwelt stehen. Auch die Kokos und die Ölpalme lassen wir vorerst stehen. Die Fotos entstanden alle in den letzten 4 Monaten und sind chronologisch eingefügt.

 


Juni 2020

Diesen Monat war ich fast jeden Freitag im Wald von Asseve. Immer dabei war Loic Henrie und seine Lebenspartnerin Paul Alain. Einmal hatte noch ein weiterer Franzose angekündigt, dass er kommen wollte. Er heisst Nicolas Robert. Mir viel auf, dass alle als Nachnamen wiederum einen Vornamen haben. Kurz entschlossen fragte ich nach. Loic erklärte mir dies. Etwa 20% der Franzosen haben als Nachnamen einen Vornamen. Während der französischen Revolution ende des 18. Jahrhunderts wurden nebst dem König Ludwig dem 16. auch etwa 40000 Franzosen geköpft. Dies hatte die Folge, dass es viele Waisenkinder gab. Diese Kinder wurden dann nach und nach ins Waisenheim gebracht. Sie bekamen eine neue Identität. Die Schwestern des Waisenheims gaben je nachdem an welchem Tag sie ins Heim kamen den Namen der im Kalender stand. Man verzichtete dabei aber auf das Sankt.

Loic und Paul haben beide Zoologie studiert. Sie kennen sich aber auch bei den Pflanzen bestens aus. Auf dem Bild oben sieht man eine gelbe Blüte. Diese Blüte gehört aber nicht zu diesem Baum. Es ist ein Schmarotzer. Es ist aber interressant zu hören wie der Schmarotzer dahin kommt. Die Samen dazu sind so gross wie ein Kirschenstein. Können also nicht vom Wind dahin getragen werden.

 

Des Rätsels Lösung. Es ist eine rote zuckersüsse Frucht. Die Vögel lieben diese Frucht. Der Kern darin ist klebrich. Deshalb bleibt dieser Samen am Schnabel des Vogels kleben. Nun fliegt er auf den nächsten Baum um seinen Schnabel zu reinigen. Dort klebt das Samenkorn anschliessen an einem Blatt, keimt und wächst.

Mai 2020

 

Der Coronavirus bestimmt momentan unser Leben. Ab mitte Juli war geplant 5 Wochen in die Schweiz zu kommen. Wegen dem Coronavirus wurde der Flugplan für die Rückreise abgeändert. Wir konnten wählen zwischen ab Genf Fliegen, oder in Casablanca übernachten. Wir entschieden uns für das Übernachten. Kurz darauf kam wieder eine Flugplanänderung. Wieder standen 2 Optionen zur Auswahl, 2 Tage früher ab Lome fliegen mit Übernachtung in Casablanca oder Annulieren. Wir überlegten hin und her und entschieden uns für keine der Optionen. Selber machten wir den Vorschlag, dass wir den Flug verschieben und zwischen September und Dezember in die Schweiz kommen könnten. Dann aber nur noch 4 Wochen. Seit ein paar Tagen haben wir nun einen neuen Flugplan. Das Datum geben wir noch nicht bekannt. Wir wissen ja nur wann der Flug geplant ist. Ob er dann wirklich an dem Tag durchgeführt wid, wissen wir erst nach dem Abflug.

 

Auch das Budget wirbelt es nun durcheinander. Da wir wegen dem Bauen eh schon mehr Geld brauchen als geplant und wir später abfliegen müssen wird es auch Finanziell etwas enger. Auch neues Geld zu beschaffen scheiterte zuerst an meinen alten Pc s. Mit Ausnahme von einem Laptop laufen alle mit Windows 7. Dies wird von der Bank jedoch ab diesem Jahr nicht mehr Akzeptiert. Ein Unglück kommt aber selten allein. Der Laptop mit Windows 10 ist statt heruntergefahren, heruntergefallen.

 

Es gibt aber nicht nur Probleme sondern auch Lösungen. Ich liess den Laptop Reparieren und siehe da 2 Tage später lief er wieder einwandfrei aber nun auf Windows 7. Nun liess ich den Techniker nach Hause kommen. Für umgerechnet 50 Fr. motzte er für mich beide Laptops auf Windows 10 auf. Auch die 2 Pc s haben nun Windows 10. Nun mussten wir nur noch das E-Banking neu einrichten. Den Einrichtungcode wollte ich auf das Smartphone senden lassen. Fehlanzeige. Codes werden nicht an Telefone mit Afrikanischer Nummer versandt. Nun gab es nur noch den Postweg via Adresse von Katja. Dies klappte auch ohne weitere Probleme.

 

Wenn dies nicht geklappt hätte, hätten wir einfach mit dem bauen aufhehört, jetzt können wir aber alles fertigstellen.

 

Zusätzlich zu den geplanten Bauten entstand ein neues Zuhause für unsere Kignixys bellina Schildkröten. Die zwei erwachsenen Tiere haben dieses Jahr bereits zum dritten Mal Nachwuchs bekommen. Insgesammt sind nun 8 Schildkröten im Gehege.

 

März 2020

Seit anfang März sind wir wieder am bauen. Als erstes mussten zwei Drittel des alten Gebäudes Süd-Östlich vom Grundstück abgerissen werden. Der Nördlichste Teil davon dient in der ersten Bauphase als Lager für 20 t. Zement. Es soll eine neue Afrikanische Küche, einen kleiner Raum für die in Afrika so wichtigen Zeremonien plus einen gedeckten Platz für Holzkohle geben. In dem gedeckten Platz wird  ein Ausgang integriert, um den  den Abfall ausserhalb in einem seperaten Raum zu lagern. Ein Knackpunkt war das provisorische versetzen des Stromzählers. Neu werden wir den Stromzähler ausserhalb des Grundstückes setzen lassen. Für dieses Vorhaben fertigte uns der Schreiner einen Fensterrahmen mit Querstreben aus Eisen. Ausserhalb und Innerhalb fixierten wir Sperrholz. Die Eingangssicherung wird dann in der Afrikanischen Küche sein. Ein weiteres Tableaux wurde im Korridor zwischen Afrikanischer Küche und dem Zimmer für eine Angestellte eingemauert. Als der 1. Teil gebaut war, entfernten wir einen weiteren Teil des Zementlagerraums. Der Zement ist aber immer noch gedeckt. Die Südseite deckten wir provisorisch mit Sperrholz und Plastik ab. Wir müssen möglichst viel Zement verbauen bevor die Regenzeit im April beginnt. Der Zähler musste nun ein zweites mal versetz werden. Das Wohnhaus die Garage und das Appartement musste dazu auf die neu platzierte Stromverteilung umgehängt werden. Nun begannen wir mit dem bauen des Zimmers, Dusche und WC für eine Angestellte. Auch das neue Hühnerhaus wird integriert. Bis ende März sollte der Rohbau fertig sein. Wegen dem Corona Virus müssen auch wir vermehrt zuhause bleiben. Auch das bauen ist nicht unbedingt gut, denn jeder Handwerker könnte ja die Krankheit einschleppen. Zur Zeit gibt es in Togo 19 bestätigte Corona Ansteckungen, aber noch keine Todesfälle. Es ist aber sehr ruhig geworden hier. Flughafen, Schulen, Märkte ja sogar Kirchen und Moscheen wurden geschlossen. Einer der Sektenprediger war nicht einsichtig, seiher ist er im Gefängnis. 

Januar 2020

Noch vor 40 Jahren war insbesondere der Süden Togos sehr stark bewaldet. Ein intakter Wald ist bei Agbata, ein 2. befindet sich in Agbotrafo. Der Wald in Agbata ist sehr gefährdet. Er ist zwar als heiliger Wald klassifiziert und somit wie ein Naturschutzgebiet geschützt. Dies hält aber die Bevölkerung nicht davon ab, Wald zu roden um erstmals nur Manjok anzupflanzen. Wenn während der Wachstumphase des Manjoks von Staates wegen nichts passiert, wird nach der Ernte angefangen zu Bauen. Fast Monatlich gehen wir vom Verein Offap in diesen Wald um einen Weg durch den gesammten Wald zu machen. Dies ist bei dem Wachstum des Gestrüpps fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ohne GPS ist der alte Weg oftmals fast nicht erkennbar. Es darf aber keinen zweiten Weg geben. Es soll aber nicht ein Wanderweg durch den Wald geben. Um dies zu verhindern wird der Eingang und der Ausgang zum Weg nur spärlich freigelegt. Der Weg ist aber wichtig um geziehlt Führungen zu machen um die Leute zu sensibilisieren.

Am 25.6.2019 hatten wir eine Sitzung mit dem König von Agbata und ein paar Lehrern aus der Umgebung. Zusammen mit den Schülern soll der Wald wieder aufgeforstet werden.

Schon 2008 besuchte ich zusammen mit Marco diesen Wald. Wir hatten zwar auch ein GPS dabei, auf diesem war aber der Weg nicht gekennzeichnet. Um den Rückweg zu finden, erstellten wir im GPS einen Wegpunkt mit dem Standort des Autos. So wussten wir wenigstens in welche Richtung wir gehen müssen. Das es sich dabei um einen geschützten Wald handelte, erfuhren wir erst später.

Schon seit längerer Zeit gibt es einen Entwurf, um Schilder herzustellen, auf dem klar deklariert wird was man darf und was nicht. Alles fein säuberlich mit Pictogrammen dargestellt. Es fehlt nur noch die Telefonnummer der zuständigen Behörde. Diese Behörde Interessiert sich jedoch nicht für die Natur.

 

Dieser Wald beherbergt 3 Affenarten, Warane, Schlangen, diverse Kleinlebewesen und etwa 140 Vogelarten. Auch die Pflanzenvielfalt ist sehr hoch.

Dezember 2019

Schon im Togoreport vom Oktober schrieb ich über die Rücksichtslosen Fahrzeuglenker. Je grösser das Fahrzeug, desto eher hat es Vortritt. Deshalb nehmen wir so oft wie möglich die Buschtaxis. Buschtaxi fahren wie in der Schweiz die Linienbusse eine bestimmte Strecke. Solange man diese Strecke nicht verlässt kostet es fast nichts. Von Luxolin Baguida bis zum grossen Markt (ca. 7 km) bezahlen wir 300 CFA. Zurück vom Taxistand bis Yoyobar kostet es 350 CFA. Diese Differenz ist nur weil es die Teerstrasse verlassen muss. Hat man viel Gepäck fährt der Taxifahrer bis vor die Gartentüre und trägt das Eingekaufte noch rein. Dies kostet 1000 CFA (1.68sFr.). Oft ist es auch sehr eng in den Taxis. In einem Toyota Corolla sitzen hinten 4 Leute und vorne mit dem Fahrer 3. Da Kinder in der Regel nicht zählen, können es noch mehr sein. Noch enger ist es auf dem Motorrad. Ich sah schon 2 Erwachsene und 4 Kinder auf einem Motorrad. Oft sind sie einfach Masslos überladen. Trotz der rücksichtslosen Fahrweise gibt es erstaunlich wenig Unfälle. Zemidafahrer, das sind in Ewe die Motoradtaxifahrer die für die Nacht kein Abstellplatz haben, schlafen irgendwo unter einem Baum auf ihren Motorrädern. Um den ganzen Tag auf dem Motorrad zu überstehen, nehmen sie oft Dramadol. Dies ist das Kokain der Armen. Ein Dramadol kostet auf dem Schwarzmarkt 200 CFA. Im Spital wird Dramadol 50 mg. an Krebskranke Kinder abgegeben um Schmerzen zu lindern. Das Dramadol auf dem Schwarzmarkt hat 250 mg. Da auch Polizisten, das Militär und andere Chauffeure Dramadol nehmen, sind von dieser Seite keine Konsequenzen zu erwarten.

Anmerkung:

Das Kokain der Armen in Europa war früher Rohipnol, zu kaufen in der Apotheke als Hustensirup.

November 2019

Per 1.12.19 erhöhte Togo inoffiziell die Löhne der Polizisten massiv. Sie erhalten aber vom Staat keinen CFA mehr als vorher. Es tönt wie ein Widerspruch ist aber keiner.

Am 1.12.2019 trat ein neues Gesetz in Kraft. Ab dann muss jeder, der ein Motorrad lenkt, einen Führerschein haben. Ansonsten wird das Motorrad beschlagnahmt. Ab diesem Zeitpunkt werden dann Wahrscheinlich Führerscheine mit einem Bild eines Flusspferdes (500 CFA) oder eines Dromedars (1000 CFA) gezeigt. Diese “Führerscheine” wandern dann in den Taschen der Polizisten.

Der Staat greift aber auch in anderen Dingen unkonventionell durch. Im letzten Togoreport zeigte ich Fotos mit überstellten Trottoirs. Verkaufsstände entlang der Hauptstrasse sind oft illegal. Immer wieder wird verlangt, dass man sie wegräumt, ansonsten werden sie zerstört. Dies wird aber in den seltensten Fällen durchgesetzt. All die Gebäude hinter unserem Haus sind angeblich illegal. Dies ist jedenfalls auf meinem Dossier so vermerkt. Vielleicht hat sich dies aber in der Zwischenzeit geändert.

Fakt ist aber, dass ich es schon gesehen habe, wie sie ein illegal gebautes Quartier niederwalzten. Ende August zerstörten Polizisten zwischen dem Hotel Clementin und dem Luxolin eine Gärtnerei, ein Laden, ein Coiffeuregeschäft usw. Cotainer wurden auf die Seite gekippt. Die Ladenbesitzer sagen sie hätten von allem nichts gewusst. Dies entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Die ganze Aktion wurde mindestens 3 Monate vorher angekündigt. Dies wurde mir von anderer Seite bestätigt.

 

Was mich aber an der ganzen Aktion ärgert ist die blinde Zerstörungswut der Ordnungshüter. Die ganzen Plastiksäcke der Gärtnerei, die zerschlagenen Blumentöpfe, die Glasscherben des Coiffeursalons alles bleibt liegen. Das Wort “Umweltschutz” ist wahrscheinlich noch nicht bis zu ihnen vorgedrungen. Vielleicht ändert dies ja mal. Die Hoffnung stirbt zulezt.

Oktober 2019

Jeden Tag, mit Ausnahme vom Sonntag mache ich einen Spaziergang. Was so einfach tönt, ist hier aber sehr schwer umzusetzen. Meistens gehe auf der Piste nördlich der Hauptstrasse bis Avepozo und anschliessend auf der Hauptstrasse, oder der Piste südlich der Hauptstrasse zurück nach Adamavo. Normalerweise starte ich um 8 Uhr morgen, so bin ich, bevor es warm wird, um 10 Uhr wieder zuhause. In der Schweiz gibt es hinter jedem Miststock ein Restaurant mit Toilette. Aber hier gibt es keine Miststöcke. Auch Restaurants mit sanitären Einrichtungen sucht man fast vergeblich. Ausnahme sind Hotels. Dies ist der Grund, weswegen ich erst um 8 Uhr starte und meistens denselben Weg gehe.

Natürlich gibt es in fast jedem Dorf eine öffentliche Toilette, aber für ein Afrikaner ist eine Toilette die nicht stinkt keine Toilette. Für mich jedenfalls keine Option.

Ein weiteres Problem sind die verschiedenen Fahrzeuglenker. Jeder hat das Gefühl, er sei alleine unterwegs. Motorradfahrer Fahren oft auf dem für Fussgänger abgetrennten Teil. Sie kommen von vorne und hinten. Es wundert mich, dass sie nicht noch von oben und unten kommen. Zudem ist der Weg oft versperrt. Alle wissen genau wo die Hupe ist. Von Bremse haben sie wahrscheinlich noch nie etwas gehört. Auch das überqueren der internationalen Strasse ist ein Abenteuer.

Manjo warnt mich immer wieder vor Banditen. In dieser Beziehung mache ich mir aber keine Sorgen. Durch meine offene Art komme ich oft ins Gespräch mit den Leuten. Wenn Kinder mir Yewo (Weisser) rufen antworte ich mit Ameibo (Schwarzer). Durch das haben die Einwohner entlang der ganzen Strecke gemerkt, dass ich einige Wörter aus ihrer Sprache kenne. Das öffnet viele Türen. Für viele ist es nun wie ein Spiel. Sie wollen den Yewo hören, wie er Ewe spricht.

In diesem Sinn

 

Miaguadogo e eissolo 

September 2019

Am 29.08.2019 besuchten wir das Fest Epe-Ekpe in Glidji. Das Fest wird fälschlicherweise auch als Sklavenfest benannt. Den Ursprung des Festes liegt im Jahr 1663. Die ersten zurückgereisten Sklaven aus Amerika kamen nach Liberia. Kurze Zeit später starben die meisten an Malaria. Danach brachte man die Sklaven nach Aneho. Dort gründeten sie einen neuen Volksstamm, es war der Stamm der Gê. Bei den zurückgekehrten Sklaven handelte es sich um Afrikaner aus ganz Westafrika. Was sie verband ist ihre Religion, den Voodoo. Es ist also ein Voodoofest. Unser Freund Akuete Gomado begleitete uns. Durch ihn konnten wir uns viel freier bewegen und auch ungeniert Fotos machen.

Um an diesem Fest teilzunehmen, mussten wir uns in weisse Tücher hüllen und die Schuhe ausziehen. Den Fôret Sacret darf man nur so betreten. Im Haus der Mutter von Akuete zogen wir uns Festgerecht an. Meine ausgelatschten Sandaletten feiern auch heute noch weiter, einfach ohne mich. Ich kann den Verlust verkraften. Als Dank, dass uns Akuete zu diesem Fest einlud, revanchierten wir uns mit einem guten Mittagessen. Wir fuhren zum Hotel La Cote du Soleil. Helen bereitete für uns eine Marrokanische spezialität vor. Es war Tashin mit Gus Gus.

 

Nach dem Essen ging es zurück zum Fest. Wir gehörten zu den Gästen, die auf die Tribune durften. Drei Reihen vor uns sass die Miss Epe-Ekpe sowie die 2. der Misswahl. Noch 2 Reihen weiter vorne sass der Premier Minister sowie der Minister für Kultur und Umwelt. Es gab Tanzvorstellungen der einzelnen Voodootruppen. Wir blieben aber nicht bis am Schluss, denn abends nach 18 Uhr ist es dunkel und ich wollte nicht Nachts nach Hause fahren. In den Nachrichten am Abend im Fernsehen wurde noch ausführlich über das Fest berichtet. Jeder der Togo TV eingeschaltet hatte, konnte uns sehen. Zuerst im Fôret Sacret und anschliessend auf der Tribune.

August 2019

Im August hatten wir gleich 2 Jubiläen. Am 18. August feierten Manjo und ich zum 30. mal unseren Hochzeitstag, und am 24.8.2019 jährte sich die Auswanderung zum 5. mal. Deshalb schauen wir nochmals zurück. Wir konnten sehr vieles realisieren. Wir erlebten aber auch Niederlagen. Am meisten enttäuscht waren wir von den Angehörigen in Togo. Dies ist aber nicht nur ein Problem in unserer Familie, das ist ein alltägliches Problem in der so genannten 3. Welt. Auch Togolesen, die in Europa leben, haben die selben Probleme, nur sprechen sie nicht darüber. Der togolesische Fussballer Emanuel Adebajor spricht aber Klartext. Er will nichts mehr zu tun haben mit der ganzen Familie.

 

Auch wir haben den Kontakt zu der Familie auf ein minimum reduzirt. Es hat zwar sehr lange gebraucht bis wir realisierten, wo das Problem liegt. Dafür haben wir sehr viele neue Freunde gefunden. Auch Handwerker die via Familie zu uns gefunden haben wurden alle entlassen.

Mai 2019

April 2019

Februar 2019

 

Ende September konnten wir unseren 1 eigentlichen Feriengast im neuen Appartement empfangen. Bis jetzt kamen immer Familienangehörige mit Freunden.

 

Amaru Schenkel ist in Togo geboren und wurde mit zweieinhalb Jahren von einer Schweizer Familie adoptiert. Seither war er nie mehr im Togo. Der Kontakt kam zustande durch die Fernsehsendung k(l)eine Weltverbesserer, der Schule von Benjamin, Jeannete und Richard.

 

Amaru wollte in erster Linie das Kinderheim Oasis, wo er nur kurze Zeit war, besuchen.

 

Im Vorfeld fingen wir an zu Recherchieren. Doch niemand kannte das Kinderheim.

 

Auch Amaru war nicht untätig. Ein erster Teilerfolg war die Adresse von CROPESDI. Das ist ein Zentrum für Kinder in schwierigen Situationen.

 

Unsere Bekannte aus dem Kinderheim Divine Providence in Abolocondji kannte diese Organisation. Sie begleitete uns. Dank der Schwester Victorin wurden wir auch empfangen. Während wir auf die Direktorin warteten sahen wir uns die Wände des Kinderheims an. Hunderte von Kinderhänden wie Stempel an der Wand. Unter jeder Hand einen Namen. Zuerst fand ich dies eine gelungene Idee. Aber irgendetwas störte mich dabei. Beim genaueren hinschauen merkte ich, es waren nur Linke Hände und alle Hände gleich gross. Dies in einem Kinderheim mit Kindern zwischen 0 und 20 Jahren.

 

Die Direktorin bestätigte uns, Cropesdi hiess früher Oasis. Wir zeigten der Direktorin Bilder des alten Kinderheims. Schon beim ersten Bild bestätigte sie, es sei das Eingangtor. Wir waren erleichtert. Nur Amaru hegte Zweifel. Er sagte zu mir, irgend etwas stimmt da nicht. Nun fragte ich nach einem Herrn Etse Yawo. Sie wimmelte uns ab. Wir durften dieses Kinderheim besuchen aber keine Fotos machen. Die Kinder machten einen ungepflegten Eindruck. Sie waren auch nicht glücklich. Kein Vergleich zum Kinderheim von Victotrin.

 

Nun fingen wir an die Gebäude mit den alten Fotos zu vergleichen. Nichts stimmte überein. Nun wollte man uns klarmachen, dass das Kinderheim umgebaut wurde. Ein erster Lichtblick war ein alter Mitarbeiter. Er sagte uns, das ist in Nyakonuacue. Doch niemand durfte uns dahin begleiten. Die Direktorin sowie die anderen Angestellten wurden immer nervöser. Irgendetwas stinkt da gewaltig. Es kam uns vor wie ein Gefängnis.

 

Auch Victorin war nicht zufrieden. Sie glaubte wir seien undankbar. Dies war aber nicht das Kinderheim das wir suchten.

 

Beim verlassen des Gebäudes fanden wir eine Gedenktafel. Das Kinderheim wurde von der Amerikanischen Botschaft erbaut im Jahr 2002. Amaru wurde aber 1992 Adoptiert also 10 Jahre früher. Bei weiteren Fragen gab man uns zu verstehen, dass es jetzt Zeit sei um zu gehen.

 

Abends setzte sich Amaru mit Terre des Hommes in Verbindung. Wiederum viel der Name Herr Etse Yawo. Nun vereinbarten wir ein treffen mit ihm. Eine Mitarbeiterin von Yawo kannte das alte Oasis. Sie begleitete uns in das Quartier Kodjovia Kope. Im Ortsteil Nyakonucue fanden wir schliesslich das alte Oasis. So hatte wir doch noch Erfolg.

 

Wir durften aber nicht ins Grundstück. Die Mieter sind Chinesen. Die Haushälterin willigte aber ein, wenigsten ein paar Fotos vom Eingangstor aus zu machen.

 

In den letzten 25 Jahren wurden nur 150 Kinder ins Ausland Adoptiert. Diese Angaben sind von Terre des Hommes. Ich persönlich glaube aber, dass die Zahl wesentlich höher ist.

 

Schliesslich gilt Togo als Drehscheibe des internationalen Kokain und und Kinderhandels. (Man spricht von etwa 300'000 Kindern) Es werden aber nicht nur togolesische Kinder verkauft. Dies hat aber mit Adoption gar nichts zu tun.

 

Ich prangerte in der Schweiz immer wieder Firmen an die andere Länder ausbeuten um ihre Bodenschätze zu verkaufen. Auch im Waffengeschäft sind Schweizer führend.

 

Immer wieder hörte ich die einfältige und primitive Antwort.

 

Wenn wir es nicht machen, machen es die andern“.

 

In diesem Sinn wird die Schweiz also nur von Togo kopiert. Das ist zwar traurig aber Wahr. Auch in Togo hört man, wenn wir es nicht machen, machen es die anderen.

 

 

Dieser Bericht ist längst überfällig. Es fällt mir aber schwer über dieses Thema zu schreiben. Die Fotos sind jedoch kein Problem. Keine 100 m von zu Hause konnte ich viele Fotos machen. Ich behandle heute das Thema Neophyten. Man könnte auch Litering sagen.

 

Die Bekämpfung dieser Art Neophyten hat im Jahr 1968 in der Schweiz mit einem von der Bürgerlichen Seite als Blauäugig abgestempelten Spruch begonnen. Der Spruch stammt von Rudolf Strahm und heisst ganz einfach „Jute statt Plastik“. Treibende Kräfte waren Kirchenleute beider Konfessionen. Es wurden 250000 Jutetaschen, die in Bangla Desh zu fairen Bedingungen hergestellt wurden, verkauft.

 

Auch ich spielte noch im Wald in offenen Kehricht Deponien. Heute ist die Schweiz sauber. Die rechte Seite will aber noch eine sauberere Schweiz. Deshalb werden in der Schweiz vermehrt nun auch Neozoten bekämpft. Insbesondere Neozoten Hunanuider Art. Aber auch da gibt es Ausnahmen. Wenn die Neozoten Phil Collins, Tina Turner, Michael Schumacher, Kimi Raikönen usw. sind, lässt man sie gedeihen. Es gibt aber auch weniger (Finanziell) entwickelte Spezies, die rigoros bekämpft werden. Man geht in der Schweiz aber noch einen Schritt weiter in dem man bestimmte Architektonische Formen verbietet.

 

Bei den Neophyten handelt es sich nicht um Bärenklau, oder das drüsige Springkraut. Ich beschreibe andere Arten. Zum Beispiel das allgegenwärtige Tragmichheim. Die Urform des Tragmichheim war das Schwarze Tragmichheim. Es hat sich weiterentwickelt. Nun gibt es das Tragmichheim in Blau, Gelb, Weiss ja sogar Transparent. Auch in mehrfarbiger Form kommt es vor.

 

Auch der Dürstling gibt es in verschiedenen Formen. Der Unterschied sieht man insbesondere in der Grösse.

 

Eine weiterentwickelte Form des Dürstlings ist der kleine Dürstling, mit Wohlklingenden Namen wie Eyram oder Noble. Den Afrikanern wird auch klar gemacht, wenn sie den kleinen Dürstling im Frühbeetkasten (Kehrichteimer) kultivieren möchte, bekommt man fürchterliche Rückenschmerzen. Ich habe es selbst versucht. Dir Rückenschmerzen blieben aus. Auch wir benützen dieses Wasser, denn Trinkwasser kommt bei uns nicht aus dem Wasserhahn. Wir sammeln aber die alten Säckchen. Zum Teil brauchen wir sie als Blumentopf, um Pflanzen zu vermehren.Anschliessend werden sie der Kehrichtabfuhr mitgegeben.

 

Besonders hinterhältig ist der harte Dürstling. Er ist nicht wie der Bärenklau giftig, kann aber beim unachtsamen Gebrauch Schnittwunden erzeugen.

 

Auch der Weissblechling kann Schnittwunden erzeugen.

 

All diese Arten gedeihen auf jedem Untergrund, ob Stadt oder Land, im Wasser, auch Salzwasser vertragen sie. Alle sind Mehrjährig. Es ist wie bei den Gartenzwergen in der Schweiz, sie vermehren sich aber nur mit Menschlicher Hilfe. Einmal gepflanzt überstehen sie auch lange Trockenzeiten ohne Problem.

 

Zwischen Tokoin und Togbli Kope wird in einem Feldversuch versucht die, Sorten weiter zu Entwickeln. Entstanden ist der ein Hügel indem es sogar eine Quelle hat mit total schwarzem Wasser. Findige Neophytengärtner versuchen aus dem Feldversuch Kapital zu schlagen. So wird aus den Runden Kautschuk ähnlichen Fortbewegern (Autoreifen) Eisen abgezapft. Dies wird aber nicht mit Fracking sondern mit Burning abgebaut. Dabei entsteht der Schwarze Räucherling, der Hochgiftig ist.

 

Der schmierige Treibmichan (Altöl) findet man insbesondere in der nähe von Reparaturwerkstätten von Autos. Schon 1 Tropfen des Schmierigen Treibmichan kann 1000 Liter Trinkwasser ungeniessbar machen.

 

Man könnte auch einfach behaupten, die Afrikaner sind Zukunftsorientiert. Sie schmeissen den Abfall dort hin wo vielleicht später ein Abfalleimer stehen wird. Ich weiss es nicht.

 

Im Radiosender Pyramid FM werden solche Themen behandelt. Es ist aber wie in der Schweiz vor 50 Jahren. Die Kritiker werden als Weltverbesserer ausgelacht.

 

Fakt ist aber, die Afrikaner sehen den Abfall, es stört sie aber nicht. Im Haus und Garten wird täglich sauber gemacht. Der Unrat landet in der Pampa. Es gibt auch hier eine Kehrichtabfuhr. Diese ist aber Kostenpflichtig. Wir bezahlen jeden Monat 1000 CFA. Für uns ist das nicht viel, wenn man aber sonst nicht genug hat zum leben ist dies eben doch zu viel. 570 CFA sind zur Zeit 1 SFr. Es geht aber auch anders. In Afagnan ist ein Spital. Dort ist Litering strengstens verboten. Aber auch keine 500 m von uns gibt es ein neues Quartier, das Cité Boad mit über 100 Reihenhäusern, Schwimmbad und Sportplatz. Was es dort nicht gibt ist Litering.

 

Togo nannte man früher „die Schweiz Westafrikas“

 

Der Hauptstadt sagte man Lomé la Belle, heute wäre Lomé la pubelle treffender. Trotzdem gilt Togo nach wie vor als sauberstes Land Westafrikas.

 

 

 

 

Am 15.07.2018 machte ich wie so oft in der kleinen Regenzeit eine Fahrrad Tour. Diesmal wollte ich etwa 40 km Richtung Kpalime fahren. All meine 4 Akkus nahm ich mit. Ein Akku hätte aber gereicht, denn kurz vor Sanghera hatte ich einen Unfall. Die sehr grossen Schmerzen im Nacken, Rücken und und rechtem Arm mit Schulter verdanke ich einzig dem Fahrradhelm. Laut Arzt und vielen die den Helm gesehen haben, hätte ich wohl ohne Helm keine Schmerzen mehr.

 

Kurz vor Sanghera gibt es eine sehr gefährliche Stelle, wo es fast täglich Unfälle gibt. Nicht selten mit Todesfolge. Etwa 200m davor, bei einer Abzweigung ist eine Ampel. Zusätzlich zur Ampel sind auf der Gegenseite stets mehrere Polizisten. Der Verkehr interessiert sie aber nicht. Sie halten lediglich Ausschau, ob man einem vorbeikommenden Autofahrer etwas Geld abknöpfen könne. Natürlich in die eigene Tasche.

 

Wie der Unfall passierte weiss ich nicht genau. Was ich aber weiss, dass ich Ordnungsgemäss an der Ampel anhielt. Als es Grün wurde fuhr ich gleichzeitig mit vielen anderen los. Kurz nachdem ich das Gleis überquerte, touchierte mich ein Auto am Lenker. Darauf stürzte ich. Ich sah noch wie das Hinterrad knapp neben meinem Kopf vorbei fuhr. Danach gab es einen Schlag mitten auf den Kopf. Ich muss wohl einige Minuten so auf der Strasse gelegen haben, bis ich wieder zu mir kam. Niemand hielt an. Auch das Fahrzeug das mich angefahren hat fuhr einfach weiter. Wieso soll er auch anhalten, Er oder Sie kennt mich ja nicht.

 

Als ich mit sehr grossen Schmerzen wieder zu mir kam standen zwei junge Burschen neben mir. Sie halfen mir aufzustehen und begleiteten mich von der Strasse weg in die 100 m entfernte Winners Bar. Auch das Fahrrad nahmen sie von der Strasse weg. Auf die Frage, ob sie einen Arzt rufen sollten, verneinte ich. Ich hoffte immer noch, dass die Schmerzen vorbei gehen. Die Schmerzen verschlimmerten sich aber immer mehr. Den Kopf und der rechte Arm konnte ich nicht mehr bewegen. Danach versuchte ich erfolglos Manjo anzurufen. Sie war nicht zu hause und hatte auch das Handy nicht dabei. Danach informierte ich Basil, einen befreundeten Taxichauffeur. Gäste aus dem Restaurant erklärten ihm, wo ich bin.

 

Er glaubte aber, jemand erlaube sich einen Spass. Zuerst fuhr er zu uns nach hause und fragte Manjo, die inzwischen nach hause kam, ob ich zuhause sei. Sie erwiderte, ich sei mit dem Fahrrad unterwegs. Da Basil diese Zeit Fahrgäste im Auto hatte, organisierte er einen anderen Taxifahrer. Rund 3 Stunden nach dem Unfall brachte mich ein Taxi in die Klinik Sankt Helena in Doulassamé.

 

Die darauffolgenden 5 Tage wurde ich von Dr. Bruce und seinem Team gepflegt. Manjo war fast die ganze Zeit bei mir. Einzig um das Essen für mich zuzubereiten ging sie jeweils kurz nach Hause. In Afrika bekommt man im Spital nur die Pflege, für das leibliche Wohl sind Angehörige zuständig.

 

Am 5. Tag konnte ich wieder das erste mal aus eigener Kraft aufstehen, auch wenn es jeweils mehr als 30 Minute dauerte und mit grossen Schmerzen verbunden war.

 

Drei mal die Woche werde ich nun vom Phsyothrapeuten Kine Lamboni gepflegt. Mittlerweile kann ich den Kopf wieder zu 80% bewegen, Die Schulter etwa zu 70%.

 

Die Schmerzen im Nacken, der Schulter und dem Rücken sind erträglicher geworden. Eine Rückkehr in die Schweiz steht nicht zur Diskussion, auch wenn mir dies von allen Seiten empfohlen wurde.

 

Die Bilder sind eine Zusammenfassung der Fahrradtouren nach Aneho Tsevie und Lomé.

 

Dezember 2018

Anfang Dezember besuchten wir das Foire ein zweites mal. Diesmal hatte es wesentlich mehr Besucher. Ob dies aber wirklich das Zielpublikum ist, bezweifle ich sehr. Schätzungsweise 95% der Besucher waren Kinder. Für die Schulen ist das Foire ein beliebtes Ausflugsziel. Grössere Ausflüge können sich die Eltern der Kinder nicht leisten und einen zoologischen Garten gibt es nicht. Auch das Foire ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Jedes Kind bezahlt 300 CFA Eintritt. Dazu brauchen die Schüler noch ein Taschengeld um sich zu verpflegen. Normalerweise sollte dies kein Problem sein. Viele Afrikaner leben aber von der Hand in den Mund. Sie verdienen heute das Geld, das sie heute brauchen. In Zeiten wie jetzt mit Demonstrationen und politischen Unruhen sind Geschäfte oft geschlossen. Somit kann auch nichts verdient werden.

Bei so vielen Kinder am Foire ist es schwierig durchzukommen. Die Kinder werden Regelrecht durchgeschleust. An den Ständen herrscht aber gähnende Leere.

Unser Interesse galt eigentlich nur dem Stand mit den Klimageräten. Wir beabsichtigen 2 der 3 Zimmer mit Klimaanlagen auszurüsten. In einer späteren Phase wird auch das Wohnzimmer Klimatisiert.

Nach dem letzten Togoreport gab es eine Frage von Aschi wegen dem hübschen Mädchen, das wir als Trägerin engagiert hatten. Er fragte, ob dies nicht Diskriminierend sei, wenn man arme Leute benutzt um den Einkauf zu tragen und wie viel das Mädchen während dieser Zeit verdiente.

Man könnte schon von einer Art Diskriminierung sprechen. Wenn man es aber so betrachtet, wurde ich seit meinen 15. Lebensjahr 40 Jahre lang Diskriminiert. Weitere 5 Jahre verdiente ich mein Geld mit dem verkaufen von Autos in Westafrika und war somit auf mich selbst gestellt. Mit dem verkaufen der Autos habe ich mir meine Abenteuer finanziert. Auch ein spezielles Konto mit Erinnerungen habe ich angelegt. Wenn ich einmal gar nichts mehr habe, das Erinnerungskonto ist randvoll.

Zu dem Verdienst des Mädchens. Das Mädchen wurde vom Foire als Trägerin engagiert. Ob sie vom Foire etwas erhält weiss ich nicht. Es gibt für Trägerinnen und Träger keinen festen Preis. Es ist den Kunden überlassen wie viel man bezahlt. Das Mädchen war circa 3 Stunden mit uns Unterwegs. Die ersten zweieinhalb Stunden gab es praktisch nichts zu tragen. Manjo kaufte zwar schon ganz am Anfang viele Lebensmittel ein. Aus diesem Grund anerbot sich das Mädchen uns das Eingekaufte zu tragen. Wir erklärten ihr aber, dass wir den Einkauf vorerst noch am Verkaufsstand lassen und erst beim nach Hause gehen das Eingekaufte abholen. Wir sagten ihr auch sie könne in der Zwischenzeit anderen die Ware tragen. Da es aber zu wenig Gäste hatte fragte sie uns, ob sie uns trotzdem begleiten dürfe. Wir luden sie auch noch zum Essen ein, was absolut unüblich ist. Nach rund 3 Stunden holten wir unsere Ware ab. Die vielleicht 20 kg musste sie nur etwa 500 m tragen und erhielt dafür 1000 CFA etwa 1,80 sFr. Zum Vergleich, ein Hilfsarbeiter in der Fabrik arbeitet dafür 5 Std. und erhält nichts zu Essen.

 

 

 

Diesen Monat wollte ich eigentlich über den zum 4. mal durchgeführten Klimagipfel in Lomé schreiben. Es bleibt aber beim wollte. Es ist wie beim WEF in Davos. Ausser Spesen nichts gewesen. Das einzige was der Klimagipfel mit dem Klima zu tun hat, ist die Anreise der Teilnehmer in klimatisierten Limousinen zum Klimatisierten Hotel 2 Februar.

 

In den Nachrichten sickerte praktisch nichts durch und im Internet konnte ich nichts finden. Einzig im Radio hörte man wie sich die Bevölkerung über „das grosse Fressen“ lustig machte. Dieser Klimagipfel hat auch nichts mit normalen Klimagipfeln zu tun. Ich glaube es ist eine rein Afrikanische Sache.

 

Ende November besuchten wir die 15. Internationale Ausstellung Foire in Lomé 2000. Dies ist aber nicht zu verwechseln mit einer Weltausstellung. Es sind zwar viele Afrikanische Staaten vertreten sowie Pakistan und Indien. Die fremden Länder haben aber alle auch ein Geschäftssitz hier in Togo. Türöffnung war um 8 Uhr. Wir kamen um 9 Uhr. Nun mussten wir nur noch einen Parkplatz finden. Die Auswahl war sehr gross. Es standen bereits 5 Autos auf dem Parkplatz. Die Messe war sehr schlecht besucht. Sie ist aber ein beliebtes Ausflugsziel für Privatschulen. Wir waren fast die einzigen Besucher an der Messe. Dies kann aber nicht an den hohen Parkplatzgebühren liegen und auch nicht am ebenso hohen Eintrittspreis. Für dem Parkplatz sowie den Eintrittspreis bezahlten wir je 300 CFA was Umgerechnet 54 Rappen entspricht. Viele der Stände öffnen erst gegen Abend. Dann soll es auch mehr Leute haben.

 

Juli 2018

 

 

 

Am 5. Juli 2018 trennten wir uns von Brigitte. Wie es dazu kam in diesem Bericht.

 

Im Dezember 2018 fragte uns Brigitte, ob sie im Januar 4 Wochen zu ihren Eltern nach Danyi gehen dürfe. Danyi liegt etwa 30 km nördlich von Kpalime an der Grenze Ghanas. Natürlich liessen wir sie gehen.

 

Die vier Wochen waren vorbei, aber von Brigitte keine Spur. Nach weiteren zwei Wochen telefonierte sie uns und erklärte, dass ihre Mutter schwer krank sei. Nun fragten wir, wieso sie sich nie meldete. In Danyi ist das Netz zum telefonieren ganz schlecht, aber sie war ja wöchentlich einmal am Markt in Kpalime und Kpalime ist sehr gut erschlossen.

 

Während der Abwesenheit von Brigitte kam Obube zu uns. Obube lernten wir als fröhliches und nettes Mädchen kennen.

 

Im April machten wir uns die ersten Gedanken, was wir machen sollen, wenn Brigitte wieder kommt. Wir beschlossen sie nicht mehr aufzunehmen. Während ihrer ganzen Abwesenheit hat sie sich nur einmal bei uns gemeldet.

 

Eines Tages Anfang Mai, wir kamen vom Strand, sass Brigitte mit ihrem Sohn vor unserem Gartentor. Wir liessen sie rein und gaben ihr wie es in Togo üblich ist, auch zu Essen. Nach dem Essen erklärte ihr Manjo, dass es jetzt Zeit sei zu ihrem Mann zu gehen. Ihr Mann Berna war aber alles andere als erfreut. Er hat die letzten vier Monate nichts mehr gehört von Brigitte.

 

Zwei Tage später besuchte Brigitte mit Berna Germain Fifonsi, ein sehr guter Freund von uns. Sie bat ihn, er solle doch bei uns ein gutes Wort einlegen. Darauf nahmen wir Brigitte wieder auf.

 

Wir erklärten ihr aber, dass wir keine solchen Spielchen mehr dulden. Wir stellten auch die Bedingung, dass sie ihren Sohn nicht bevorzugen dürfe. Sie war einverstanden.

 

Das Verhältnis war aber nicht mehr dasselbe wie all die Jahre zuvor.

 

Weitere zwei Wochen später erklärte sie uns, dass sie ende August endgültig zu Berna ziehen wolle. Berna würde ihr ein Coiffeursalon einrichten. Wir glaubten ihr dies zwar nicht, trotzdem akzeptierten wir ihren Wunsch.

 

Wir merkten auch, dass sich Obube veränderte. Das fröhliche Mädchen lachte nicht mehr soviel. Sie verstand sich überhaupt nicht mit Brigitte. Wir sprachen sie darauf an. Obube erklärte uns, dass ihr Brigitte das leben schwer mache. Nun brachte uns Daviga, die grosse Schwester Manjos, ein weiteres Mädchen. Sie heisst Marie Claire. Marie Claire verstand sich auf Anhieb sehr gut mit Brigitte. Für Obube wurde es noch schwerer. Nun beschlossen wir Brigitte schon vor dem August zu ihrem Mann zu schicken. Manjo nahm vermehrt Brigitte mit zum Markt. Wir wollten nicht mehr, dass Brigitte alleine mit den Kindern zuhause ist. Was wir nicht wussten, dass Marie Claire nachts zu Brigitte ins Zimmer ging um mit ihr zu Reden. Brigitte erklärte Claire, das sie bald weggehen wolle und es besser sei wenn alle Kinder auch weggehen.

 

Brigitte glaubte, wenn die Kinder weg seien, könne sie bleiben.

 

Am 4. Juli machte ich eine Fahrradtour nach Aneho, Manjo musste auf das Passamt. Nun war es günstig den Plan umzusetzen. Claire und Obube nahmen ihre Sachen und flüchteten durch die neu reparierte und noch nicht verschlossene Gartentüre des Gemüsegartens.

 

Als Manjo nach hause kam waren beide Kinder weg Delfin war diese Zeit in der Schule. Brigitte tat so als hätte sie nichts gemerkt, erklärte aber gleichzeitig, dass man ihr Geld gestohlen hat.

 

Wir fragten Daviga, ob die zwei Mädchen bei ihr seien. Sie sagte sie sei noch unterwegs aber bald zuhause.

 

Zuhause angekommen merkte Daviga, dass auch die grosse Schwester von Claire, die bei Daviga wohnte, veschwunden sei.

 

Wir informierten unserem Freund Lomou. Lomou kam sofort zu uns nach hause. Er ist Offizier bei der Gendarmerie. Wir meldeten das ganze auf der Gendarmerie in Baguida. Lomou half uns dabei. Nun wurde auf allen Radiosendern Togos das verschwinden der drei Mädchen gemeldet.

 

Am 5.Juli gegen 10 Uhr erhielten wir ein Anruf von einer uns unbekannten Nummer. Ein Mann fragte, ob wir Obube kennen.

 

Sie war beim leiblichen Vater von Claire. Claires Vater wohnt in Noépé, etwa 30 km Richtung Kpalime. Die Eltern sind getrennt. Deshalb wuchs Claire bei der Grossmutter in Kpalime auf.

 

Unverzüglich machten wir uns auf den Weg. Als wir den Kral des Vater gefunden hatten, bestätigte man uns, dass die Kinder hier seien. Sie waren mit der Manjokernte beschäftigt.

 

Als sie eintrafen wurden sie ausgefragt. Anfänglich erklärte Claire, dass sie von uns dauern geschlagen wurden und sie deshalb abgehauen seien. Obube dementierte aber. Langsam kam die ganze Wahrheit ans Licht.

 

Brigitte wusste die ganze Zeit nicht wo wir sind. Als wir zuhause eintrafen und Obube ausstieg erschrak sie. Wir forderten Brigitte auf ihren Mann anzurufen. Sie weigerte sich. Weil wir direkt nach dem verschwinden ihr Telefon kontrollierten hatten wir eine Nummer die sie häufig kontaktierte. Es war aber nicht Berna, aber diese Person wusste wo Berna zur Zeit arbeitet. Es war ganz bei uns in der Nähe. Wir holten ihn. Er ahnte bereits dass es Probleme mit Brigitte gab.

 

Als erstes sprach Obube. Sie erzählte alles. Nun erklärte auch Berna, dass er von Brigitte schon seit längerem nichts mehr wolle. Er wusste auch nichts davon, dass sie uns ende August verlassen wolle.

 

Nun erklärten wir Brigitte, dass es besser sei wenn sie geht. Es sei ja sowieso ihren Wunsch.

 

Sie bat uns noch bis im August zu bleiben. Darauf erklärte ich ihr, der Januar endete für dich erst im Mai, der August beginnt deshalb auch schon jetzt. Sie glaubte immer noch es nur Spass sei. Das wir es ernst meinten merkte sie erst, als das Taxi sie abholte.

 

Sie erhielt nebst ihrem Lohn noch weiter drei Monate bezahlt, zudem ein Sack Reis Teigwaren und andere Lebensmittel. Auch das Taxi wurde von uns bezahlt.

 

Zudem darf sie uns auch weiterhin besuchen, aber nicht mehr übernachten.

 

Sie ist damit noch mit einem blauen Auge davongekommen. Die Gendarmerie wollte sie gleich ins Gefängnis bringen. Dies wollten wir ihr ersparen.

 

Schon anderntags meldete sie sich mit Berna wiederum bei Germain. Er erklärte ihr aber, dass sie diesmal keine Chance mehr bekomme.

 

Wieso machte sie das? Sie wusste, dass es mit ihrem Mann nicht klappen wird. Zudem hatte sie Angst, dass Obube unsere neue „Brigitte“ werden könnte. Dies wollte sie um jeden Preis verhindern. Um dies zu verstehen muss man die Afrikaner sehr gut kennen. Die Afrikaner sind extrem eifersüchtig. Was ich nicht haben kann darf auch kein anderer haben. Obube ist ein starkes Mädchen. Sie wehrte sich auch gegen Brigitte. Wenn sie Probleme hatte mit Brigitte, kam sie zu uns. Wir fragten Obube auch woher sie die Telefonnummer habe. Denn diese Nummer geben wir nicht raus. Sie hat uns des öfteren Kredit gekauft und dabei hat sie die Nummer eingesteckt. Dies war ihr Glück.

 

Auch Claire merkte, dass sie einen Fehler gemacht hat. Sie wollte wieder zu uns nach Hause kommen. Wir liessen sie aber beim Vater zurück. Mittlerweile will auch ihre Mutter nichts mehr von ihr hören, eigentlich Schade.

 

Ich hoffe, dass nun wieder Ruhe einkehrt. Eigentlich wollten wir uns auch von Delfin trennen, denn Delfin war hier nicht mehr glücklich. Sie sagte uns aber, dass sie sehr grosse Angst hatte vor Brigitte. Die nächsten Wochen werden nun zur Probe für Delfin. Noch vor Schulbeginn im Oktober müssen wir uns entscheiden.

 

Schon am Sonntag meldete sich Brigitte mit Berna bei uns. Sie wollte die restlichen Sachen abholen. Sie kam und entschuldigte sich in aller Form. Sie bat uns sie auch wieder aufzunehmen. Ihre Sachen liess sie aber hier. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Wir finden jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Die Zweite Chance erhielt sie als wir sie wieder aufnahmen, als sie von Berna verprügelt wurde. Die Dritte Chance bekam sie anfang Mai dieses Jahres. Nun bleiben wir hart.

 

Februar 2018

Januar 2018

Das Appartement ist nun Bezugsbereit. Feriengäste bezahlen 20'000 CFA. Dies sind etwa 30 Euro. Sie werden in ganz Togo kein besseres Preis Leistungsverhältnis finden. Bei Mietdauer ab 1 Monat kann der Preis ausgehandelt werden. Weitere Infos unter https://pension-malimbe-togo.jimdo.com oder direkt in der Spalte Kontakt

Bilder nach der Fertigstellung des Appartementes.